Achim 2014Salon
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Achim Riethmann

"seltene Erden"

9. Mai - 26. Juni
Vernissage am 9. Mai um 18.00 Uhr

Hamburg

Globale, gesellschaftliche und/oder private Ausnahmesituationen bilden den thematischen Ausgangspunkt. Das können Naturkatastrophen, Unfälle aber auch kriegerische Auseinandersetzungen sein.

Achim Riethmann verwendet Pressebilder, Bilder aus dem Internet oder eigene Fotos, von denen er sich bestimmte Ausschnitte aneignet und diese als Vorlage für seine Malerei verwende. Dabei achtet er darauf, dass der Ausschnitt nicht nur eine konkrete Situation, sondern etwas allgemeines darstellt. Bei menschlichen Figuren z. B. geht es ihm in der Regel um die Rolle, die diese Figur in einer Krisensituation erfüllt. Die  verwendeten Fragmente schaffen im Kontrast  zu nicht dargestellten Bildelementen sowohl inhaltlich als auch formell ein Spannungsfeld für thematische sowie räumliche Interpretationen.

Ausnahmesituationen stellen in Ihrer Dramatik oft auch einen Wandel dar, von einem Zustand in einen anderen. Dieser Wechsel, dieser Moment des Entstehens aus etwas altem fasziniert Riethmann. In seinen Arbeiten spielt diese Spannung zwischen dem Auflösen, dem Verschwinden und dem Kreieren die zentrale Rolle, sowohl in der Wahl seiner Motive, als auch in der Art der Darstellung.