was malerei bedeuten kannwas malerei bedeuten kann
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Großes 10 jähriges Galerie-Jubiläum

Ausstellungsort: Evelyn Drewes | Galerie – Hamburg

„WAS MALEREI BEDEUTEN KANN“
Aus der Klasse Daniel Richter
Akademie der bildenden Künste Wien
Vernissage am 7. September, 18 - 21 Uhr
Ausstellungsdauer: 8. September - 12. Oktober 2018

Kurator: Günther Oberhollenzer
(Kurator des neuen Kunstmuseum in Krems,
der Landesgalerie Niederösterreich)

Matthias Franz, Paul Mittler, Tim Sandow,
Tallal Shammout, Katarina Spielmann,
Antony Valerian



Wie positioniert sich die Malerei in einer Welt, in der sich die Rolle des Bildes grundlegend gewandelt hat? Lange Zeit hatte sie das Monopol auf das große, farbige und wirkungsmächtige Bild. Doch dann wurde sie von der Fotografie als neues Leitmedium des Bildes abgelöst. Dennoch blieb die Malerei bis weit in das 20. Jahrhundert das unumstrittene Hauptmedium der Kunst. In den letzten Jahrzehnten hat sich das aber nachhaltig verändert. Die Wahrnehmung der Welt ist multimedial geworden. Auch in der Kunst. Und doch, ein Blick in Kunstakademien und Ateliers, ein Gang durch Galerien und Kunstmessen genügt, um festzustellen: die Malerei ist, allen Unkenrufen zum Trotz, lebendiger denn je. So auch in Wien, wo der deutsche Maler Daniel Richter seit 2006 an der Akademie für bildende Künste Malerei unterrichtet. Fünf Künstler und eine Künstlerin aus seiner Klasse bespielen die Ausstellung in der Evelyn Drewes Galerie mit einer großen Bandbreite an malerischen Ausdrucksformen und Themen. Dabei zeigen sie auf, dass das gemalte Bild nichts von seinem vitalen künstlerischen Potenzial verloren hat. Im Gegenteil, ihre authentischen wie glaubwürdigen, mit Leidenschaft umgesetzten malerischen Bildwelten lassen erkennen, dass die Malerei wohl immer eine der unmittelbarsten Ausdrucksformen künstlerischer Kreativität und Vorstellungskraft bleiben wird.

(Günther Oberhollenzer)